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Heute ist unser größter Fanblock das Team Arschkrokodil...

Innerhalb weniger Monate hatten Sunrise Avenue es
geschafft, über die Grenzen ihrer Heimat Finnland hinaus einen
Siegeszug anzutreten, der nach wie vor seinesgleichen sucht: Mit
dem Debütalbum „On The Way To Wonderland“ eroberten sie die
Chartspitzen in ganz Europa (insgesamt über 500.000 verkaufte
Einheiten) und holten u.a. in Deutschland die Goldauszeichnung.
Der Durchbruch gelang den fünf Jungs aus Helsinki mit ihrer
Debütsingle „Fairytale Gone Bad“, die ihnen bei uns ebenfalls
Edelmetall sicherte und mit über 76 Wochen in den deutschen
Airplaycharts zu einem der meistgespielten Radiosongs des Jahres
wurde. Sunrise Avenue rockten die größten Festivals, spielten
ausverkaufte Headliner-Tourneen und begeisterten Fans und
Kritiker gleichermaßen.
Interview: MantyKumba
Fotos: Giuliano
Hey Jungs wie war euer Tag?
Sunrise Avenue: Wir hatten gestern einen
wirklich langen Tag und ein wirklich wichtiges Dinner mit ein
paar wirklich wichtigen Cocktails mit ein paar Leuten von EMI
…Nein wirklich, das ist unser Job…Ich hatte ja gestern
Geburtstag…man wird halt „sehr alt“ von Jahr zu Jahr. Morgen früh
geht’s nach Frankfurt für ein paar Interviews und zur Musikmesse.
Das wird lustig - wir fahren mit „dem Zug“ dort hin. Wir lieben
unseren Job also wirklich
Geht ihr öfters „Clubben“, wenn ihr in Finnland
seid?
Sunrise Avenue: Öfters, aber ich meine wir haben
wirklich viel zu tun unter der Woche also gehen wir nicht
„Clubben“. Wir gehen halt nicht in die coolen Clubs…Wir sind
nicht cool und mögen nicht diese
„diggedääädiggedääädiggeddääädigedäää“ Musik mit den weißen
kleinen Pillen. Wir hören alles gerne bis auf diesen Idioten
Techno. Am liebsten mögen wir richtig guten Schlager.
Was hört ihr denn privat für Musik?
Sunrise Avenue: DJ Ötzi (lachen)…….Da
sind viele Bands wie zum Beispiel Metallica oder Bon Jovi von
denen man viele Hits über die Jahre finden kann. Aber da sind
auch noch viele andere ungefundene Bands, die meistens irgendwo
im Internet rumschwirren. Wir mögen diese Underground Musik ohne
diese coolen massiven Labels dahinter. Der Sound lässt sich
einfach nicht vergleichen.
Welche Stadt, in der ihr bisher wart, gefällt euch bisher
am besten?
Sunrise Avenue: Viele, von Würzburg bis
Augsburg. Wir mögen jede Stadt mit mehr als 400'000 Einwohnern.
Wir tourten schon eine Menge hier in Deutschland, auch auf
Festivals wie Rock am Ring oder Rock im Park Aber am
meisten mögen wir München. Es ist wirklich schön, obwohl wir nur
einen Tag dort waren zum Shoppen. Berlin und Hamburg haben es uns
aber auch angetan. Wir können auch ein wenig Deutsch sprechen. Es
ist auch nicht schwer für uns zu lernen, da „Schimanski“ und
„Marienhof“ bei uns im Fernsehen läuft: (singt) „Es wird
viel passieren….“
Ihr seid ja wirklich gut aussehende Jungs. Seid ihr in einer
festen Beziehung oder kommt es öfters mal zu
Techtelmechtel?
Sunrise Avenue:Wir sind Single, jedoch nicht die
netten Jungs von nebenan. Außerdem sind wir nicht beziehungs
fähig, da wir immer zu spät sind….Aber wir werden schon jemanden
finden.
Wie war es für euch, als eure Single „Fairytale gone bad“
als Hymne der Tour de France genommen wurde. Was habt ihr
gefühlt?
Sunrise Avenue: Es war ne coole Sache…Ich meine,
das Album war bisher nur in Finnland draußen und es verkaufte
sich auch in Deutschland gut. Wenn ich ehrlich sein soll, wusste
ich nicht mal, dass es der Titelsong der tour de France ist
(lacht) . Aber wir fanden es sehr cool, dass die Single
als Big Brother Hymne gespielt. Vor allem erreicht unsere
Musik auf diese Art die Menschen.
Wer sind eure Stil Ikonen?
Sunrise Avenue: Nevio (lacht)…Er ist
wirklich ein heisser Kerl…Wir sangen zusammen auf der Bravo
Supershow…Wir haben wirklich eine Menge Idole - wie z.B. Michael
Jackson.
Durch wen werdet ihr inspiriert?
Sunrise Avenue: Wir singen ja über Liebe und
Lebenssituationen, also ist da nichts Geniales in unseren Texten.
Wenn man unter der Dusche steht oder im Stau, dann singt man
schon mal gerne in seinem Kopf und denkt sich eine Gitarre dazu.
Wenn man sich schlecht fühlt, versucht man mit seiner Gitarre
seine Gefühle auszudrücken und danach fühlt man sich wie „Boom
Schakalaka“
Ihr wurdet in der Vergangenheit von den Plattenfirmen abgelehnt,
letztendlich hat EMI euch dann übernommen. Wie konntet ihr bei
ihnen Punkten und was denkt ihr jetzt über diese Ablehnung? Fühlt
ihr Schadenfreude?
Sunrise Avenue: Gute Frage. Unser Album war bis
zum letzten Song fertig, was EMI sehr gefallen haben könnte und
sie erkannten ein paar potentielle Hits. Wir trafen unseren
Manager in Frankreich auf einer Musik Messe und er lud 17
Plattenfirmen aus Europa ein, um unsere Show zu sehen. Ein paar
kamen alleine, ein paar mit Begleitung, Sekretärinnen u.s.w…also
wirklich viele, mehr als 100 Leute von Plattenfirmen in einem
wirklich kleinen Club und niemand klatschte.
Wir klopften an die Türen vieler Plattenfirmen und da waren eine
Menge Jungs, die sagten: „Haha ihr werdet es niemals zu
irgendetwas bringen, dieser Mist wird sich niemals verkaufen also
verschwindet“ und jetzt trifft man diese Jungs und fragt sie …
Hey was geht ab... …Ein normaler Mensch würde doch sagen: „Sorry
Jungs, euer Stil passt nicht zu uns, aber viel Glück weiterhin“
aber man wird doch nicht so ordinär. Aber diese Leute haben halt
diesen wirklich kleinen Penis und das muss man dann halt mit
solchen Kommentaren kompensieren. Diese Leute haben
wahrscheinlich mal versucht, Gitarre zu spielen aber es nie
geschafft und deshalb müssen sie anderen Musikern das Leben so
schwer machen.
Was hattet ihr in der Vergangenheit für Jobs?
Jukka: Ich habe mal Erdbeeren gepflückt…Ein
wirklich schwuler Job, aber ich war der Beste auf diesem Gebiet
und je mehr du pflückst desto mehr verdienst du.
Samu: Ich habe alles gemacht. Ich hab Magazine
verkauft, ich hatte einen Sex Shop in Spanien. Ich habe in Bars
gearbeitet. Ich habe in einer Käse Fabrik geputzt. In Spanien
hatten sie wirklich keinen Sexshop und meiner war wirklich sehr
„caliente“ und da sie in Spanien keinen Sexshop hatten,
entschieden wir uns diesen schönen großen mit riesigen Fenstern
bestückten Shop zu eröffnen. Wir kauften wirklich alles, was mit
Sex zu tun hatte. Das coolste Teil, das wir jedoch gekauft
hatten, war ein Krokodil, das mit Batterien lief und wenn man es
anstellte, dann *****….. (lacht) Wir nannten es „Klaus,
das Arschkrokodil“. Heute ist unser größter Fanblock das Team
Arschkrokodil mit 5000 Mitgliedern in ganz Europa. Wirklich viele
Jobs und noch viele, von denen ich besser nicht erzähle.
Habt ihr 2009 irgendwelche großen Projekte?
Sunrise Avenue: Wir machen uns startklar für das
Album Release, reisen eine Menge, haben Shows in Finnland und
Japan, dann kommen wir wieder nach Europa, wenn die
Sommerfestival Zeit ist und das ist wirklich die beste Zeit. Man
ist 3 Monate im Bus unterwegs und frühstückt schon mal Backstage,
um danach direkt einen großen Gig zu spielen. Im Oktober starten
wir dann eine Album Tour.
Danke für das Interview. Und noch ein Statement an eure
Fans?
Sunrise Avenue: „Ihr Rockt!!!!!“
Und „So ist das Leben, kurz und schmutzig und grün ist das
Krokodil. Das ist die ganze Wahrheit über das Gleichgewicht im
Universum… Klaus, das Arschkrokodil...
Fotos
tilllate.com ...
Fr 3.4.2009
EMI, Köln

